Industriedenkmalpflege/Erbe des 20. Jahrhunderts

 

Industrielle Kulturlandschaft an der Mine von Arenberg (Foto: R. Höhmann)

Industrielle Kulturlandschaft des Bergbaus in Cornwall: Fördertürme an der Atlantikküste (Foto: R. Höhmann)

Die AG Industriedenkmalpflege soll dem industriellen Erbe mehr Gewicht bei ICOMOS Deutschland verleihen. Ein Schwerpunkt der Arbeit wird die Unterstützung von Tentativ-Anträgen sein, die sich auf Industriedenkmäler beziehen.
Nähere Informationen hier
Die Geschäftsordnung der AG, überarbeitet und am 28. November 2015 von der Mitgliederversammlung verabschiedet, findet sich hier.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Rolf Höhmann, Darmstadt, bfi-darmstadt@t-online.de

 


Protokoll vom AG-Treffen am 29. Mai 2015

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Protokoll vom zweiten Treffen am 7. November 2014

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Protokoll vom ersten Treffen am 24. Oktober 2013

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Internationale Tagungen zum Thema Industriedenkmalpflege

ICOMOS Deutschland und TICCIH Deutschland veranstalteten gemeinsam zwei Tagungen zum Thema Industrielle Kulturlandschaften im Welterbe-Kontext.
Die erste Tagung fand vom 25.-27. Oktober 2013 in Freiberg/Sachsen statt, verbunden mit der ICOMOS-Mitgliederversammlung und der Gründung einer deutschen ICOMOS-Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege. Dort wurden Welterbestätten vorgestellt, die sich als "Industrielandschaft" oder "Industrielle Kulturlandschaft" verstehen. Die Beispiele kamen aus Großbritannien, Schweden, Spanien und Deutschland. Die Gefährdung solcher historischen Industrielandschaften durch neue industrielle Aktivitäten, die derzeit besonders beim Bergbau akut werden könnten, war ein weiteres wichtiges Thema.
Zur Freiberger Tagung ist eine Veröffentlichung erschienen: Industrial and Mining Landscapes within World Heritage Context. Hrsg. Helmuth Albrecht; Friederike Hansell. Sächsisches Industriemuseum - IWTG/TU Bergakademie Freiberg 2014.

Die zweite Tagung fand vom 26.-28. Februar 2015 in Dortmund statt. Neben der Vorstellung von Beispielen weiterer Welterbestätten wie Derwent Valley und Blaenavon in Großbritannien, der Oberharzer Wasserwirtschaft und der belgischen Kohlebergwerke waren ein besonderer Schwerpunkt der Tagung die Grundlagen zur Definition von Kulturlandschaften und die Frage nach ihrer prinzipiellen Übertragung bzw. Anwendung auf industriell geprägte Räume. Gemäß dem Vorbild der UNESCO-Veröffentlichungen zur Kulturlandschaft sollen entsprechende Ergebnisse formuliert werden.
Auch zu dieser Tagung ist eine Veröffentlichung in Arbeit, die von einem der Veranstalter, der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in Dortmund, herausgegeben wird.