ICOMOS.deutschland

Internationaler Rat für Denkmalpflege

• Preventive Monitoring als Aufgabe von ICOMOS
Eine der wichtigsten Aufgaben von ICOMOS im Rahmen der Welterbekonvention von 1972 ist die Arbeit als Beratungsgremium für das Welterbekomitee und für die UNESCO, insbesondere die Evaluierung von Denkmälern und historischen Stätten, die in der Welterbeliste verzeichnet sind oder für eine Aufnahme in die Liste in Betracht kommen.

Darüber hinaus hat jedes Nationalkomitee von ICOMOS in Zusammenarbeit mit allen Institutionen, die sich mit Denkmalschutz und Denkmalpflege befassen, eine besondere Verantwortung für die Denkmäler und historischen Stätten seines Landes. Unter diesen Umständen haben einzelne Nationalkomitees besondere Initiativen für das Monitoring des Erhaltungszustands von Welterbestätten in ihren Ländern entwickelt. Die Monitoring-Gruppe von ICOMOS für die deutschen Welterbestätten besteht inzwischen aus rd. 30 Experten, zu denen auch Kollegen von ICOMOS Österreich, Schweiz, Luxemburg und aus der Tschechischen Republik gehören. Die für einzelne Welterbestätten zuständigen Mitglieder der Arbeitsgruppe werden von der Jahresversammlung des Deutschen Nationalkomitees gewählt. Die Arbeitsgruppe hat außerdem ein für drei Jahre gewähltes Leitungsgremium, das aus dem Sprecher und drei Vertretern sowie dem jeweiligen Präsidenten des Nationalkomitees besteht. (Vollständige Erläuterungen zur Arbeit der Monitoring-Gruppe, siehe pdf anbei).

Mitglieder des Leitungsgremiums sind zur Zeit:
Christiane Hennen
Gabriele Horn
Giulio Marano (Sprecher der Monitoring-Gruppe)
Norbert Mendgen
Michael Petzet (Präsident des Deutschen Nationalkomitees)

Die Monitoring-Gruppe hat Grundsätze zu ihrer Arbeit formuliert, die von der Mitgliederversammlung des gesamten Nationalkomitees gebilligt worden sind und ebenfalls hier als pdf-Datei eingesehen werden können.

–> GrundsaetzeMG GrundsaetzeMG
–> Preventive Monitoring Erläuterungen PreventiveMonitoringErlaeuterungen

Deutsche Welterbeliste

• Aachener Dom (1978)
• Speyerer Dom (1981)
• Würzburger Residenz und Hofgarten (1981)
• Wallfahrtskirche "Die Wies" (1983)
• Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (1984)
• Dom und Michaeliskirche in Hildesheim (1985)
• Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche von Trier (1986)
• Hansestadt Lübeck (1987)
• Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (1990)
• Kloster Lorsch (1991)
• Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar (1992) mit Oberharzer Wasserregal (Erweiterung 2010)
• Altstadt von Bamberg (1993)
• Klosteranlage Maulbronn (1993)
• Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (1994)
• Völklinger Hütte (1994)
• Grube Messel (1995)
• Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau (1996)
• Kölner Dom (1996)
• Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996)
• Klassisches Weimar (1998)
• Wartburg (1999)
• Museumsinsel Berlin (1999)
• Gartenreich Dessau-Wörlitz (2000)
• Klosterinsel Reichenau (2000)
• Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen (2001)
• Altstädte von Stralsund und Wismar (2002)
• Oberes Mittelrheintal (2002)
• Rathaus und Roland in Bremen (2004)
• Muskauer Park (2004)
• Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-raetischer Limes (2005)
• Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (2006)
• Siedlungen der Berliner Moderne (2008)
• Wattenmeer (2009)

Für weitere Informationen klicken Sie hier –> http://whc.unesco.org/en/list ^