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Deutschsprachige Texte zur Theorie und Praxis des Denkmalschutzes erstmals auf Englisch und Französisch


Wichtige deutschsprachige Texte zur Theorie und Praxis des Denkmalschutzes, darunter „Klassiker“ der Prinzipienbildung der modernen Denkmalpflege, werden in fremdsprachigen wissenschaftlichen Denkmalveröffentlichungen nur selten reflektiert und zitiert, was nicht zuletzt fehlenden Übersetzungen geschuldet ist. Auf Anregung von Bénédicte Selfslagh (ICOMOS Belgien) haben sich die vier deutschsprachigen ICOMOS-Nationalkomitees Deutschland, Luxemburg, Österreich und Schweiz daher entschlossen, deutsche Grundlagentexte zu Denkmalschutz und Denkmalpflege verstärkt in Fremdsprachen zugänglich zu machen.
Dank der Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages ist es ICOMOS Deutschland gelungen, sieben ausgewählte Beiträge von Kunsthistorikern, Architekten, Denkmalpflegern und Journalisten zu zentralen Themen des Faches in deutscher, englischer und französischer Sprache in voller Länge als open-access-Ressource frei nutzbar zu machen.
Die Online-Publikation versteht sich auch als Vorbereitungs- und Diskussionsbeitrag zu einem Veröffentlichungsprojekt, das die deutschsprachigen Nationalkomitees von ICOMOS für das Europäische Kulturerbejahr (European Year of Cultural Heritage) unter dem Motto "Sharing Heritage – Reflecting Heritage" in der ICOMOS-Reihe "MONUMENTA" planen. Die Präsidien der vier deutschsprachigen ICOMOS-Nationalkomitees beabsichtigen, eine Auswahl von programmatischen Texten, die seit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 im deutschen Sprachraum erschienen sind, zu übersetzen und als Band IV der Reihe MONUMENTA zu publizieren.
Wir danken den Herausgebern der sieben Grundlagentexte, der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Deutschen Kunstverlag, kunsttexte.de und besonders den Autoren für ihr Verständnis und die Möglichkeit, ihre Veröffentlichungen neu zu publizieren und auf Englisch und Französisch zugänglich zu machen. ... mehr



8./9. März 2018, Dessau Roßlau -- Baukulturwerkstatt „Bestandsaufnahme“


Bei der Gestaltung unserer Zukunft sollten wir von einer Bestandsaufnahme unserer gebauten Räume ausgehen. Etwa drei Viertel aller Bauinvestitionen in Deutschland gehen in den Bestand. Hier geht es darum, den immateriellen und ökonomischen Wert von Bestandsbauten zu erkennen, zu erfassen und zu qualifizieren.
Bestandsbauten prägen unser Lebensumfeld und dessen gewachsenen Charakter, sie wirken identitätsstiftend und bilden wertvolle Ressourcen. Welche Rolle spielen die Bewertung von Gestalt und Funktion, von Materialien und Baustoffen, neue Technologien und die Auseinandersetzung mit komplexen Regelwerken für Abriss oder Erhalt? Und inwiefern helfen integrierte Planungsprozesse und planerische Instrumente der Bodenpolitik dabei, Bestandsbauten und -infrastrukturen in Stadt und Land für die Zukunft zu ertüchtigen?
Dazu will die Bundesstiftung Baukultur in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Stiftung Bauhaus Dessau und dem Umweltbundesamt mit Ihnen diskutieren und lädt hierzu am 8. und 9. März 2018 zur Baukulturwerkstatt „Bestandsaufnahme“ nach Dessau ein.
Der erste Werkstatttag bietet Führungen im Bauhaus, Vorträge zu Möglichkeiten und Erfordernissen der Bestandsaufnahme und einen Abendempfang. Am zweiten Werkstatttag werden „Arbeitsräume“ mit Impulsen und Diskussionsrunden zu Themenschwerpunkten aufgemacht. Passend zum Thema und aus Anlass des bevorstehenden Bauhaus-Jubiläums 2019 findet diese Baukulturwerkstatt in Dessau-Roßlau statt.
Die Baukulturwerkstätten sind das zentrale Veranstaltungsformat der Bundesstiftung Baukultur. Ihre Ergebnisse fließen in den Baukulturbericht 2018/19 ein, zum Thema „Erbe.Bestand.Zukunft“.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter:
www.bundesstiftung-baukultur.de/veranstaltungen/bestandsaufnahme
sowie im angehängten Veranstaltungsflyer.



Mitgliederrundbrief 2/2017


Der neue Mitgliederrundbrief zum Jahreswechsel 2017/2018 fasst die wichtigsten Ereignisse des zurückliegenden Jahres zusammen und gibt einen Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen, die vor allem im Zusammenhang mit dem Europäischen Kulturerbejahr (ECHY 2018) durchgeführt werden. Lesen Sie mehr.



17.-18. April 2018, Mainz -- Tagung: "Authentizität and Kontinuität"


Zum Denkmalwert von Wiederaufbauten
Tagung zu Authentizität und Kontinuität im Welterbekontext sowie zur Frage, inwieweit nichtmateriegebundene Authentizitätskonzepte bestehen
Veranstaltet von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und ICOMOS Deutschland.
Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte der Anlage.
(Foto: Wiederaufgebaute Synagoge Worms; R. Uhrig)



SAVE THE DATE: 17.-19. Juni 2018, Berlin -- Tagung "Iron Curtain and Green Belt"


Grenzräume – Begegnungsräume. Das Erbe des Eisernen Vorhangs – Netzwerke und Kooperationsmöglichkeiten einer europäischen Grenzlandschaft
Eine Veranstaltung von ICOMOS Deutschland, der Stiftung Berliner Mauer, des Landesdenkmalamts Berlin, des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, von IUCN und weiteren Partnern.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (ECHY).
Laufend aktualisierte Informationen zur Tagung finden Sie unter:
https://sharingheritage.de/en/events/konferenz-iron-curtain-and-green-belt-das-erbe-des-eisernen-vorhangs-2-2/
(Abb. Stiftung Berliner Mauer, Jürgen Hohmuth)



24. Juni 2018, Berlin -- Berliner Denkmalsalon "Metropolitan Jewish Cemeteries in Central and Eastern Europe"


ICOMOS-Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt Berlin, der Jüdischen Gemeinde und dem Centrum Judaicum Berlin anlässlich des European Cultural Heritage Summit. Vorstellung der internationalen Vergleichsstudie zu jüdischen Großstadtfriedhöfen in Mittel- und Osteuropa von Prof. Rudolf Klein, Budapest.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (ECHY).
Laufend aktualisierte Informationen finden Sie unter: https://sharingheritage.de/veranstaltungen/juedische-friedhoefe-des-19-und-20-jahrhunderts-in-mittel-und-osteuropa-2/



19.-21. April 2018, Rostock -- Internationale Städtetagung "Praxisfeld Historische Städte. Entwickeln - kooperieren - umsetzen"


Forum Stadt e.V. lädt gemeinsam mit der DASL ein in die Hansestadt Rostock am 19.-21. April 2018
zur Internationalen Städtetagung
Praxisfeld Historische Städte. Entwickeln - kooperieren - umsetzen.

Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung von Forum Stadt und der DASL. Die Hansestadt Rostock ist unsere Gastgeberin. Tagungsorte sind der Festsaal des Rathauses und der Barocksaal.

Hier ist der Link zur Tagung:
www.forum-stadt.eu/hansestadt+rostock+2018.html  
Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm und der Einladung.



Bis 31. Dezember 2017 -- Call for Papers: Objekte mit Geschichte


Umgang mit Änderungen, Reparaturen und Restaurierungen an historischen Textilien
Vom 28.-30. Juni 2018 wird sich eine Tagung der Fachgruppe Textil im Verband der Restauratoren (VDR) e.V. allen Facetten der Objektgeschichte widmen.
Die Tagung am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg hat die Auseinandersetzung mit bewusst vorgenommenen Veränderungen an historischen Textilien zum Ziel. Unabhängig davon, welche Veränderung in Form, Funktion und Aussehen ein Textil in seiner Nutzungszeit durchlaufen hat – zur Konzepterstellung einer Konservierung und Restaurierung gehört die korrekte Beurteilung und Interpretation solcher Veränderungen.
Im Rahmen der Tagung werden wir uns mit Ausbesserungen, Abänderungen, Ergänzungen und Umnutzungen sowie im weiteren Sinne auch Rekonstruktionen beschäftigen. Beleuchtet und kritisch betrachtet werden sollen auch Reparaturen und Restaurierungen, einschließlich der Diskussion von Ent-Restaurierungen.
Das Tagungsteam freut sich über Vorschläge für Redebeiträge in deutscher oder englischer Sprache.
Einsendeschluss für Abstracts ist der 31. Dezember 2017.
 
Den vollumfänglichen Call for Papers finden Sie auf der VDR-Website unter: https://www.restauratoren.de/event/call-for-papers-objekte-mit-geschichte-umgang-mit-aenderungen-reparaturen-und-restaurierungen-an-historischen-textilien/
 



Neues Faltblatt von ICOMOS DE


ICOMOS DE hat seinen Flyer aktualisert und ihn bei dieser Gelegenheit nicht nur auf Deutsch und Englisch neu herausgegeben, sondern erstmals auch auf Französisch und Polnisch. Alle vier Fassungen können auch als PDF-Datei heruntergeladen werden; siehe dazu "Über ICOMOS DE" --> "Aufgaben und Ziele"



Bericht zur Schweriner Tagung "Schloss - Stadt - Garten. Die Residenz als historische Kulturlandschaft" (5.-7. November 2017)"


Anfang November 2017 fand die dritte Schweriner Welterbetagung statt, die maßgeblich von ICOMOS Deutschland inhaltlich vorbereitet wurde.
Es ist geplant, die Tagungsergebnisse zeitnah in der Reihe ICOMOS - Hefte des Deutschen Nationalkomitees zu publizieren.
Lesen Sie dazu auch den ausführlichen auf Englisch verfassten Bericht von Marius Müller von der European Students Association for Cultural Heritage (ESACH).
(Foto: Volker Koehn, erlebnis-mv.de)



Ergebnisse des Studentenwettbewerbs "60plus XXL - Plädoyers zur Erhaltung von Großanlagen des baulichen und technischen Erbes der Vorwendezeit"


Am 4. November 2017 wurde in Schwerin der Nachwuchspreis „60plus XXL“ an die Studentinnen Barbara Lichtmanová (HS Wismar/ STU Bratislawa, SVK), Alexa Linde sowie an Paulin Kriegel (beide Bauhaus Uni Weimar) und Vivien Bögelsack (HAWK Hildesheim) verliehen – Nina Pfeil und Pauline Timper (HCU Hamburg) teilten sich eine der fünf Auszeichnungen

Ausgelobt wurde der Plakatwettbewerb von ICOMOS Deutschland zusammen mit der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern, den Hochschulen Trier und Wismar, dem Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e. V. sowie der Wüstenrot Stiftung. Thema des Wettbewerbs war die Auseinandersetzung mit der Denkmalwertig- und -würdigkeit von baulichen Großstrukturen aus den 1960er bis 1980er Jahren.
 
Aus insgesamt 27 Einreichungen hat ein Preisgericht die fünf besten Arbeiten ausgewählt. Diese wurden gleichrangig prämiert und erhielten von der Wüstenrot-Stiftung eine Anerkennung in Form einer Geldprämie.
 
Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Bericht von Marius Müller von der European Students’ Association for Cultural Heritage (ESACH).
 



5. Juni 2017, Berlin -- ICOMOS Europe Group Treffen und Kolloquium "Border Regions - Encounter Regions"


Am 5. Juni fand in Berlin anlässlich des jährlich veranstalteten Treffens der Europagruppe von ICOMOS ein Kolloquium zum Thema "Border Regions - Encounter Regions" statt. Damit wurde eines der Leitthemen des European Cultural Heritage Year (ECHY) für 2018 aufgegriffen.
Veranstalter war neben ICOMOS Deutschland die Stiftung Berliner Mauer, in deren Räumlichkeiten in der Bernauer Straße das Kolloquium abgehalten wurde.  ... mehr



1. Juli 2017 -- ICOMOS Deutschland ist Mitzeichner der 15 Thesen zur kulturellen Integration


Am 1. Juli 2017 hat der Vorstand von ICOMOS Deutschland beschlossen, die 15 Thesen für Zusammenhalt in Vielfalt der Initiative kulturelle Integration mitzuzeichnen.
Genauere Informationen zu dieser Initiative finden Sie hier.
 
 



Offener Brief zur Gefährdung der Fabrik "Rote Fahne" in St. Petersburg


In einem gemeinsamen offenen Brief geben Experten von ICOMOS Russland und ICOMOS Deutschland ihrer Sorge um die Fabrikanlage "Rote Fahne" von Erich Mendelsohn in St. Petersburg Ausdruck. Sie sehen die bedeutende Anlage der Moderne in ihrer Bausubstanz wie auch in ihrer visuellen Integrität gefährdet. Lesen Sie den offenen Brief hier. (Bildquelle: pinterest.com)



Juli 2016 - ICOMOS Deutschland beschließt Syrien-Memorandum


Das deutsche Nationalkomitee von ICOMOS hat auf seiner Vorstandssitzung am 22./23. Juli 2016 im Auftrag der Jahresmitgliederversammlung am 28. November 2015 das Memorandum "Für die Sicherung und Erhaltung der Kulturstätten in Syrien" beschlossen. Den deutschen Wortlaut des Memorandums lesen Sie hier.



Jörg Haspel erläutert den langen Weg zum Welterbe


Anlässlich der Tagung "Eine Stadt müssen wir bauen, eine ganze Stadt!" - Die Künstlerkolonie Darmstadt auf der Mathildenhöhe (Darmstadt, 17.-19. April 2016) äußerte sich der Präsident von ICOMOS Deutschland, Prof. Dr. Jörg Haspel, in einem Interview des Darmstädter Echo zu grundsätzlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Welterbe und erläuterte das aufwendige Antragsverfahren, das der Aufnahme in die Welterbeliste vorausgeht. Lesen Sie das Interview hier.



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