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Aktuell

Aktuelles



22./23. Juli 2021, Kazanlak (Bulgarien) -- Call for Presentations: In Restauro. Kunst- und Baudenkmale der Nachkriegszeit in Mittel- und Osteuropa - Intergrierte Ansätze für unbequeme Denkmale und Stätten


Anlass der Veranstaltung sind die erfolgreich abgeschlossenen Projekte „Conservation Management Plan“ und „Emergency Mosaics' Stabilization for Buzludzha Monument“ in Bulgarien. Die Konferenz soll weitere
Konservierungs- und Restaurierungsprojekte zur Nachkriegsmoderne in Mittel- und Osteuropa
einbeziehen sowie vergleichbare Beispiele, die von der Getty Foundation im Rahmen der 2014
gestarteten und 2020 abgelaufenen Initiative „Keeping it Modern" gefördert wurden.
Nähere Informationen zur Tagung und zum CfP entnehmen Sie bitte dem Exposé und der Pressemeldung.

(Foto: Les Johnstone)



ICOMOS Israel und ICOMOS DE plädieren für Erhalt der Roten Fahne-Fabrik in St. Petersburg


ICOMOS Israel und ICOMOS Deutschland plädieren gemeinsam für einen vollständigen Erhalt der sog. Red Banner Factory in St. Petersburg, die in wesentlichen Teilen auf einen Entwurf von Erich Mendelsohn zurückgeht und derzeit von Teilabriss bedroht ist.
Dazu haben sie sich mit einem Brief an den Außenminister und die Kulturministerin der Russischen Föderation gewandt.
Lesen Sie den Brief hier.
(Foto: S. Gorbatenko)



ICOMOS DE und TICCIH Deutschland fordern sorgsamen Umgang mit Gasometer in Berlin-Schöneberg


Am 1. Juni 2021 will das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Beschluss zum Bebauungsplan 7-29 fassen, der vorsieht, das Innere des Schöneberger Gasometers bis in den letzten Ring hinein mit Büros zu bebauen.
In einem offenen Brief an die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg haben sich ICOMOS Deutschland e.V. (Internationaler Denkmalrat) und TICCIH Deutschland (Internationales Komitee zur Erhaltung des industriellen Erbes) gegen die derzeit geplante umfängliche Bebauung des Gasometers ausgesprochen.
Diesen Brief finden Sie in der Anlage.
(Foto: Thomas Knoll) ... mehr



Call for Papers: "Sein oder Nichtsein. Historische Theaterbauten: Nutzung und Modernisierung", Frankfurt/M., 16./17. September 2021


Die geplante Fachtagung konzentriert sich auf den deutschsprachigen Raum. Neben konservatorischen Grundsatzfragen der Angemessenheit von Denkmaleingriffen, der Wahrung historischer Authentizität und visueller Integrität einer modernisierenden Denkmalsanierung von Schauspielhäusern sollen auch Standards einer sich verändernden Aufführungspraxis und zeitgenössische Ansprüche der Intendanz und Regiearbeit sowie sich wandelnde Publikumserwartungen thematisiert werden. Ein besonderes Augenmerk legt die Tagung auf das Schnittfeld zwischen denkmalpflegerischer und immaterieller Kulturerbepflege.
Genauere Informationen zu Inhalt und Struktur der Tagung finden Sie hier.



Save the Date: Tagung "Die Residenz Würzburg - Vom Wiederaufbau zum UNESCO-Welterbe" (Würzburg, 29. Oktober 2021)


Fachtagung von Bayerischer Schlösserverwaltung und ICOMOS Deutschland anlässlich des 40. Jubiläums des Welterbetitels für die Würzburger Residenz.
Genauere Informationen zum Programm sowie zu den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

(Foto: Bayerische Schlösserverwaltung)



VIDEOMITSCHNITTE zur Veranstaltung am 18. April (International Day for Monuments and Sites)


Sowohl die Matineeveranstaltung zur Bedrohung des Ortes Keyenberg durch den Braunkohletagebau Garzweiler als auch die Soiree zum jüdischen Kultur- und Architekturerbe vor dem Zweiten Weltkrieg sind nun als Videomitschnitte abrufbar:
- Matinee-Mitschnitt
- Soiree-Mitschnitt
- Programm des 18. April



JETZT ÜBERARBEITET: Europäische Qualitätsgrundsätze für EU-finanzierte Maßnahmen und ihre potenziellen Auswirkungen auf das Kulturerbe


Die Empfehlungen zur Formulierung von Qualitätsmaßstäben bei Förderprogrammen der Europäischen Union und anderer öffentlicher und gemeinnütziger Fördermittelgeber gehen auf die Arbeit einer Expertengruppe zurück, die im Europäischen Kulturerbejahr 2018 von ICOMOS im Auftrag der Europäischen Kommission und im Rahmen der EU-Leitinitiative „Cherishing heritage: developing quality standards for EU-financed projects that have the potential to impact on cultural heritage“ gebildet wurde. Die Erstauflage des Leitfadens durchlief 2019/2020 eine breit angelegte Anhörungsphase, deren Ergebnisse in die jetzt vorliegende Fassung eingearbeitet wurden.
Mit der vorliegenden deutschen Übersetzung des Leitfadens will ICOMOS Deutschland die Expertenvorschläge für Empfehlungen zur denkmalverträglichen Qualitätssicherung von EU-finanzierten Fördermaßnahmen im deutschsprachigen Raum leichter zugänglich machen und zur allgemeinen Anwendung der Qualitätsgrundsätze einladen.
Die neue deutsche Fassung finden Sie hier.



ICOMOS-Rundbrief 1/2021


Der erste Rundbrief des Jahres 2021 gibt vor allem einen Überblick über anstehende Veranstaltungen und Aktivitäten im laufenden Jahr, hoffentlich schon wieder unter "normaleren" Bedingungen.
Außerdem finden Sie dort Hinweise zu den Vorstandswahlen im Oktober.
Lesen Sie hier.



Underground Architecture Revisited


Ergebnisse der internationalen Fachtagung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS und des Landesdenkmalamts Berlin mit der Initiative Kerberos in der Berlinischen Galerie - Museum für moderne Kunst, 20. - 23. Februar 2019,
herausgegeben im Auftrag der Veranstalter von Ralf Liptau, Verena Pfeiffer-Kloss und Frank Schmitz



ICOMOS-Nachwuchswettbewerb für Studierende 2021: 1960 plus – Brutalismus


Auch im Jahr 2021 wird sich der alle zwei Jahre von ICOMOS Deutschland mit Partnerorganisationen ausgelobte Nachwuchswettbewerb dem jungen Erbe nach 1960 widmen. Im Fokus steht dieses Mal die Beton-brut-Architektur, also die im wörtlichen Sinne „rohen“ Sichtbetonbauten, und andere Zeugnisse des sogenannten Brutalismus.

Der Wettbewerbszeitraum läuft bis zum 27. September 2021, angesprochen sind Studierende der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Kunstgeschichte, Restaurierung, Archäologie oder anderer denkmalrelevanter Disziplinen. Die ausführlichen Wettbewerbsunterlagen finden sich hier.
 



Fortsetzung der Online-Veranstaltungsreihe: Kontext, Kontrast, Kontinuität - Erhalt des kulturellen Erbes und Stadtentwicklung


Die Veranstaltungsreihe „Kontext, Kontrast, Kontinuität – Erhalt des kulturellen Erbes und Stadtentwicklung“ setzt sich im Format von internationalen Onlinediskussionen mit dem Thema Denkmalschutz in wachsenden Metropolen und Großstädten auseinander. Wie können historisch gewachsene, sensible Stadtstrukturen oder auch Einzelbauten dem Druck der Immobilienwirtschaft, dem Wohnungsmarkt oder auch anderweitigen Veränderungen standhalten? Was tun Städte, die Politik und die Gesellschaft um das kulturelle Erbe zu schützen? Wie können bestehende Bauten in die Entwicklungen integriert und ergänzt werden? Diesen und anderen Fragen widmen sich WissenschaftlerInnen und Akteure aus Israel und Deutschland. „Kontext, Kontrast, Kontinuität“ entstand in Kooperation zwischen dem Liebling Haus- White City Center (Tel Aviv Yafo), dem Deutschen Architekturmuseum und der ernst-may-gesellschaft (Frankfurt am Main) sowie ICOMOS Deutschland und ist Teil der 40. Jubiläums der Städtepartnerschaft Tel Aviv Yafo und Frankfurt am Main.
Nähere Informationen zur Reihe finden Sie hier.
 



ICOMOS DE trauert um Matthias Exner


Das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS trauert um seinen Kollegen Dr. Matthias Exner, der am 21. Dezember 2020 im Alter von 63 Jahren gestorben ist. Wir verlieren mit ihm einen liebenswürdigen, den Menschen wie den Denkmalen zugewandten Kollegen, der sein umfangreiches Wissen und Können nicht nur in seiner hauptamtlichen Tätigkeit zur Geltung gebracht, sondern auch ehrenamtlich dem Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS zur Verfügung gestellt hat. Vor seiner Berufung an das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege war der in München mit einer Dissertation über die Ausmalung der Krypta von St. Maximin in Trier (1986) promovierte Kunsthistoriker als Wissenschaftlicher Sekretär in der Geschäftsstelle von ICOMOS Deutschland in München beschäftigt und betreute dort mehrere Publikationen von ICOMOS. Über dreißig Jahre war Matthias Exner im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ein geschätzter Mitarbeiter, zuletzt als stellvertretender Leiter der Abteilung Denkmalerfassung und Denkmalerforschung sowie Leiter des Referates Denkmalerfassung und Welterbe. Der Spezialist für mittelalterliche Wand- und Buchmalerei engagierte sich als Monitoring-Beauftragter von ICOMOS Deutschland seit 1994 für die Welterbestätte Kloster Lorsch und seit 2014 für die Welterbestätte Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey. Zahlreiche, auch im Namen von ICOMOS veranstaltete Tagungen und Publikationen zur Kunst des frühen und hohen Mittelalters wie zu den Wandmalereien von Müstair, Lorsch, Trier und Oberzell auf der Reichenau, zur Stuckplastik sowie zu Fragen karolingischer und ottonischer Buchmalerei weisen ihn als hochkompetenten Wissenschaftler aus, der sich auch in praktischen Fragen der Denkmalerhaltung, Konservierung und Restaurierung bestens auskannte und schon früh die Bedeutung der Auswirkungen des Klimas auf Kunstwerke erkannt hat. Eines seiner letzten fachöffentlichen Engagements war sein Vortrag über den Beitrag der Wandmalerei zum »Outstanding Universal Value« von Corvey auf der vom Erzbistum Paderborn, der Deutschen UNESCO-Kommission und ICOMOS Deutschland in Paderborn und Corvey ausgerichteten Tagung über neue Technologien zur Vermittlung von Welterbe im November 2019. Durch seine sachkundige Beratung der für die Welterbestätten Verantwortlichen hat er für die Erhaltung des Weltkulturerbes wichtige und wertvolle Beiträge geleistet. Für seine gewissenhafte ehrenamtliche Arbeit sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden Matthias Exner sehr vermissen, sein guter Rat und seine freundschaftliche Kollegialität werden uns fehlen.

Foto: Matthias Exner im Johannischor des Westwerks Corvey. Foto Kalle Noltenhans, 2019
 



Pressevorstellung: Heritage at Risk. World Report 2016-2019 on Monuments and Sites in Danger


Bei einer Online-Veranstaltung am 17. Dezember 2020 wurde der neueste ICOMOS-Weltschadensbericht der Presse vorgestellt. Es handelt sich um den neunten Band in der seit 2000 von ICOMOS Deutschland im Auftrag des Internationalen Denkmalrats herausgegebenen Publikationsreihe.
Neben Berichten von 23 ICOMOS-Nationalkomitees weltweit sowie länderübergreifenden Risikoanalysen werden in dem neuen Band auch zahlreiche gefährdete Denkmale aus Deutschland, darunter bedrohte Beispiele aus Berlin, vorgestellt.
Bei der Pressevorstellung kamen vor allem Autor/innen der Beiträge aus Deutschland zu Wort.
Den Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Anlage.
Darüber hinaus ist geplant, den Mitschnitt der Vorstellung zeitnah online zu stellen.



ICOMOS DE trauert um Hannelore Puttinger


Das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS e.V. trauert um seine langjährige Mitarbeiterin Hannelore Puttinger (1939 – 2020), die am 6. November verstarb.
Frau Puttinger, in Österreich aufgewachsen, war seit 1989 bei ICOMOS Deutschland tätig, als die Geschäftsstelle mit der Wahl Michael Petzets zum Präsidenten von Mainz nach München umzog. Dort war sie vor allem für Haushaltsangelegenheiten, Mitgliederverwaltung und Förderanträge zuständig. Ihre Aufgaben erweiterten sich noch einmal erheblich, als Michael Petzet 1999 zum Internationalen Präsidenten von ICOMOS gewählt wurde. Zugute kam ihr dabei ihre Mehrsprachigkeit. Ende 2004 ging sie in den Ruhestand.
Mitglieder von ICOMOS Deutschland und weltweit schätzten nicht nur ihre berufliche Kompetenz und Verlässlichkeit, sondern gerade auch ihre liebenswürdige, zugewandte und charmante Art.
ICOMOS Deutschland wird Hannelore Puttinger ein ehrendes Andenken bewahren.

(Foto: I. Cisek)



Broschüre zur Erinnerung an Michael Petzet (1933 - 2019)


Am 12. April 2020 wäre Michael Petzet, der am 29. Mai 2019 verstorben ist, 87 Jahre alt geworden. ICOMOS Deutschland nimmt den diesjährigen International Day of Monuments and Sites am 18. April zum Anlass, um an den langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten von ICOMOS Deutschland und ICOMOS International zu erinnern und eine von Michael Jansen zusammengestellte Sammlung von persönlichen Nachrufen und Erinnerungen an Michael Petzet weltweit online zur Verfügung zu stellen.
Michael Petzet und sein Lebenswerk als Denkmalpfleger und Kunsthistoriker standen Jahrzehnte lang unter dem Motto des International Day of Monuments and Sites 2020: „Shared Cultures, Shared Heritage, Shared Responsibility“.
Lesen Sie die Broschüre hier.
 



Buzludzha Monument in Bulgarien erhält Zuschuss von der Getty Foundation


Das Buzludzha Monument wurde im Juli 2019 in das Programm „Keeping it Modern“ der Getty Foundation mit Sitz in Los Angeles aufgenommen. Es stehen nun ICOMOS Deutschland und beteiligten Partnern Gelder für die Ausarbeitung eines Denkmalpflege- und Managementplans zur Verfügung. Ziel des Projektes ist es, die Nutzungsmöglichkeiten des Denkmals zu ermitteln, um Buzludzha als Kulturerbe wiederzubeleben. Das interdisziplinäre Projektteam setzt sich aus internationalen Experten zusammen.
Das Buzludzha Monument in Zentralbulgarien wurde 1981 von Georgi Stoilov errichtet. Es diente als nationaler Repräsentationsbau, der aus Mitteln der bulgarischen Bevölkerung selbst finanziert wurde. Mit Auflösung der kommunistischen Regierung Bulgariens 1989 wurde das Buzludzha-Monument geschlossen; seitdem verfällt es zunehmend.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage und den Links:
www.buzludzha-monument.com
https://www.getty.edu/foundation/initiatives/current/keeping_it_modern/grants_awarded_2019.html
 



Deutschsprachige Texte zur Theorie und Praxis des Denkmalschutzes erstmals auf Englisch und Französisch


Wichtige deutschsprachige Texte zur Theorie und Praxis des Denkmalschutzes, darunter „Klassiker“ der Prinzipienbildung der modernen Denkmalpflege, werden in fremdsprachigen wissenschaftlichen Denkmalveröffentlichungen nur selten reflektiert und zitiert, was nicht zuletzt fehlenden Übersetzungen geschuldet ist. Auf Anregung von Bénédicte Selfslagh (ICOMOS Belgien) haben sich die vier deutschsprachigen ICOMOS-Nationalkomitees Deutschland, Luxemburg, Österreich und Schweiz daher entschlossen, deutsche Grundlagentexte zu Denkmalschutz und Denkmalpflege verstärkt in Fremdsprachen zugänglich zu machen.
Dank der Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages ist es ICOMOS Deutschland gelungen, sieben ausgewählte Beiträge von Kunsthistorikern, Architekten, Denkmalpflegern und Journalisten zu zentralen Themen des Faches in deutscher, englischer und französischer Sprache in voller Länge als open-access-Ressource frei nutzbar zu machen.
Die Online-Publikation versteht sich auch als Vorbereitungs- und Diskussionsbeitrag zu einem Veröffentlichungsprojekt, das die deutschsprachigen Nationalkomitees von ICOMOS für das Europäische Kulturerbejahr (European Year of Cultural Heritage) unter dem Motto "Sharing Heritage – Reflecting Heritage" in der ICOMOS-Reihe "MONUMENTA" planen. Die Präsidien der vier deutschsprachigen ICOMOS-Nationalkomitees beabsichtigen, eine Auswahl von programmatischen Texten, die seit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 im deutschen Sprachraum erschienen sind, zu übersetzen und als Band IV der Reihe MONUMENTA zu publizieren.
Wir danken den Herausgebern der sieben Grundlagentexte, der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Deutschen Kunstverlag, kunsttexte.de und besonders den Autoren für ihr Verständnis und die Möglichkeit, ihre Veröffentlichungen neu zu publizieren und auf Englisch und Französisch zugänglich zu machen. ... mehr



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