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Mitgliederrundbrief 1/2019


Im ersten Rundbrief für 2019 lassen wir die Veranstaltungen und Aktivitäten des bisherigen Jahres Revue passieren und berichten über laufende und anstehende Projekte und Termine.
Lesen Sie mehr.



Heft LXIX Moderne neu denken. Architektur und Städtebau des 20. Jahrhunderts


Rethinking Modernity. Architecture and Urban Planning of the 20th Century.
Stuttgart 2019
Ergebnisse der gleichlautenden Tagung in Berlin, 10.-12. September 2017



Buzludzha Monument in Bulgarien erhält Zuschuss von der Getty Foundation


Das Buzludzha Monument wurde im Juli 2019 in das Programm „Keeping it Modern“ der Getty Foundation mit Sitz in Los Angeles aufgenommen. Es stehen nun ICOMOS Deutschland und beteiligten Partnern Gelder für die Ausarbeitung eines Denkmalpflege- und Managementplans zur Verfügung. Ziel des Projektes ist es, die Nutzungsmöglichkeiten des Denkmals zu ermitteln, um Buzludzha als Kulturerbe wiederzubeleben. Das interdisziplinäre Projektteam setzt sich aus internationalen Experten zusammen.
Das Buzludzha Monument in Zentralbulgarien wurde 1981 von Georgi Stoilov errichtet. Es diente als nationaler Repräsentationsbau, der aus Mitteln der bulgarischen Bevölkerung selbst finanziert wurde. Mit Auflösung der kommunistischen Regierung Bulgariens 1989 wurde das Buzludzha-Monument geschlossen; seitdem verfällt es zunehmend.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage und den Links:
www.buzludzha-monument.com
https://www.getty.edu/foundation/initiatives/current/keeping_it_modern/grants_awarded_2019.html
 



ICOMOS trauert um seinen langjährigen Präsidenten Michael Petzet (1933-2019)


Am Mittwoch, den 29. Mai 2019 starb unerwartet der langjährige Präsident des Deutschen Nationalkomitees des Internationalen Denkmalrats (ICOMOS)  und frühere Präsident von ICOMOS International, Prof. Dr. Michael Petzet. 
Petzet wurde 1974 zum Bayerischen Generalkonservator ernannt, ein Amt, das er bis 1999 ausübte. Von 1988 bis 2012 war er Präsident des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS und von 1999 bis 2008 Internationaler Präsident von ICOMOS.
Mit seinen zahlreichen Schriften und Vorträgen hat sich Petzet um die Prinzipienbildung der zeitgenössischen Denkmalpflege weltweit große Verdienste erworben. Als international anerkannter Experte in Welterbethemen war er ein gefragter Berater und Gutachter der UNESCO. Er gilt als Vordenker des präventiven Welterbemonitorings zur Vermeidung von Denkmalkonflikten und hat die ICOMOS-Reihe der Weltschadensberichte „Heritage at Risk“ begründet.
Für sein Lebenswerk wurde Petzet 2013 mit dem Karl-Friedrich-Schinkel-Ring des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz ausgezeichnet. 
ICOMOS Deutschland wird seinem Ehrenpräsidenten stets ein ehrendes Andenken bewahren.



Bis 30. Juni 2019: CALL FOR POSTERS "Olympic Follies"


Studentische Postersession anlässlich der internationalen Konferenz "Das Erbe der Olympischen Spiele der Neuzeit.
Historische Sportstätten zwischen Konservierung und Konversion", München, 7.-8. November 2019
Genauere Informationen zu Inhalt und Teilnahmebedingungen finden Sie in der Anlage.

Foto: Media Line by Hans Hollein, Olympic Village Munich (© Katarzyna Juszczyszyn, 2019)



Neue Webseite: Denkmal Europa


Die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger eröffnet eine neue Webseite:
Denkmal Europa. Entdecke deine Geschichte vor der Haustür
www.denkmal-europa.de
 



Tagung: Das moderne Erbe der Olympischen Spiele (München, 7./8. Nov. 2019)


Im Jahr 2020 finden die Olympischen Sommerspiele in Tokio statt, teilweise in Anlagen, die bereits 1964 Austragungsort
olympischer Wettkämpfe waren. Im Vorjahr der kommenden Spiele in Japan nehmen ICOMOS Deutschland und die Landeshauptstadt München die aktuelle bayerische Initiative zur Welterbenominierung des Olympiaparks von 1972 zum Anlass für eine internationale Konferenz zur architektur- und sportgeschichtlichen Bedeutung olympischer Anlagen der Moderne. Unter dem Patronat des ehemaligen Oberbürgermeisters von München, Dr. Hans-Jochen Vogel, wollen Experten aus aller Welt Erhaltungsperspektiven für Olympiabauten des 20. Jahrhunderts vorstellen und ihr Potential
für eine Eintragung in die Welterbeliste der UNESCO diskutieren.

Die Konferenz steht unter dem Motto des Europäischen Kulturerbejahrs „Sharing Heritage“ und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Die Tagung richten ICOMOS Deutschland und die Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verein „Aktion Welterbe Olympiapark“ aus.

Sie können sich über olympia@icomos.de anmelden. Eine Tagungsgebühr fällt nicht an.
Das Programm entnehmen Sie bitte der Anlage.

(Copyright Titelbild: IOC/ Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plakatsammlung 28728)

 



Bis 27. September 2019: ICOMOS-Studierendenwettbewerb 2019 "60plus - U-Bahn- und Verkehrsbauten"


Plädoyers zur Erhaltung von U-Bahn- und Verkehrsanlagen der Nachkriegszeit
Mit dem Studierendenwettwettbewerb möchten die Auslober die ICOMOS-Studierendenwettbewerbe 2015 „from 60 to 90“ und 2017 „60plus XXL“ fortführen und diesmal das Augenmerk auf die U-Bahn- und Verkehrsanlagen der Nachkriegszeit richten. Es sind sowohl analytische Beiträge zur Bedeutung, Funktion und Sanierung oder Modernisierung und Transformierung denkmalwerter Verkehrsanlagen möglich als auch konzeptionelle Beiträge mit Vorschlägen zur Konservierung, Restaurierung oder erhaltenden Erneuerung und Nachnutzung.
Die Details der Ausschreibung entnehmen Sie bitte der Anlage.



29. Juni 2018 -- Offener Brief von ICOMOS DE und BHU an Hamburgs Ersten Bürgermeister


Nach zwei offenen Briefen 2015 haben sich die Präsidentin des BHU und der Präsident von ICOMOS Deutschland am 29. Juni 2018 erneut an Hamburgs Ersten Bürgermeister gewandt, um ihrer Sorge Ausdruck zu verleihen, dass der zur Pufferzone gehörende und unter Denkmalschutz stehende City-Hof bald zum Abriss freigegeben werden könnte.
Lesen Sie den Offenen Brief hier.

Foto: Wikipedia, Uwe Rohwedder
 



Deutschsprachige Texte zur Theorie und Praxis des Denkmalschutzes erstmals auf Englisch und Französisch


Wichtige deutschsprachige Texte zur Theorie und Praxis des Denkmalschutzes, darunter „Klassiker“ der Prinzipienbildung der modernen Denkmalpflege, werden in fremdsprachigen wissenschaftlichen Denkmalveröffentlichungen nur selten reflektiert und zitiert, was nicht zuletzt fehlenden Übersetzungen geschuldet ist. Auf Anregung von Bénédicte Selfslagh (ICOMOS Belgien) haben sich die vier deutschsprachigen ICOMOS-Nationalkomitees Deutschland, Luxemburg, Österreich und Schweiz daher entschlossen, deutsche Grundlagentexte zu Denkmalschutz und Denkmalpflege verstärkt in Fremdsprachen zugänglich zu machen.
Dank der Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages ist es ICOMOS Deutschland gelungen, sieben ausgewählte Beiträge von Kunsthistorikern, Architekten, Denkmalpflegern und Journalisten zu zentralen Themen des Faches in deutscher, englischer und französischer Sprache in voller Länge als open-access-Ressource frei nutzbar zu machen.
Die Online-Publikation versteht sich auch als Vorbereitungs- und Diskussionsbeitrag zu einem Veröffentlichungsprojekt, das die deutschsprachigen Nationalkomitees von ICOMOS für das Europäische Kulturerbejahr (European Year of Cultural Heritage) unter dem Motto "Sharing Heritage – Reflecting Heritage" in der ICOMOS-Reihe "MONUMENTA" planen. Die Präsidien der vier deutschsprachigen ICOMOS-Nationalkomitees beabsichtigen, eine Auswahl von programmatischen Texten, die seit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 im deutschen Sprachraum erschienen sind, zu übersetzen und als Band IV der Reihe MONUMENTA zu publizieren.
Wir danken den Herausgebern der sieben Grundlagentexte, der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Deutschen Kunstverlag, kunsttexte.de und besonders den Autoren für ihr Verständnis und die Möglichkeit, ihre Veröffentlichungen neu zu publizieren und auf Englisch und Französisch zugänglich zu machen. ... mehr



Neues Faltblatt von ICOMOS DE


ICOMOS DE hat seinen Flyer aktualisiert und ihn bei dieser Gelegenheit nicht nur auf Deutsch und Englisch neu herausgegeben, sondern erstmals auch auf Französisch und Polnisch. Alle vier Fassungen können auch als PDF-Datei heruntergeladen werden; siehe dazu "Über ICOMOS DE" --> "Aufgaben und Ziele"



1. Juli 2017 -- ICOMOS Deutschland ist Mitzeichner der 15 Thesen zur kulturellen Integration


Am 1. Juli 2017 hat der Vorstand von ICOMOS Deutschland beschlossen, die 15 Thesen für Zusammenhalt in Vielfalt der Initiative kulturelle Integration mitzuzeichnen.
Genauere Informationen zu dieser Initiative finden Sie hier.
 
 



Offener Brief zur Gefährdung der Fabrik "Rote Fahne" in St. Petersburg


In einem gemeinsamen offenen Brief geben Experten von ICOMOS Russland und ICOMOS Deutschland ihrer Sorge um die Fabrikanlage "Rote Fahne" von Erich Mendelsohn in St. Petersburg Ausdruck. Sie sehen die bedeutende Anlage der Moderne in ihrer Bausubstanz wie auch in ihrer visuellen Integrität gefährdet. Lesen Sie den offenen Brief hier. (Bildquelle: pinterest.com)



Juli 2016 - ICOMOS Deutschland beschließt Syrien-Memorandum


Das deutsche Nationalkomitee von ICOMOS hat auf seiner Vorstandssitzung am 22./23. Juli 2016 im Auftrag der Jahresmitgliederversammlung am 28. November 2015 das Memorandum "Für die Sicherung und Erhaltung der Kulturstätten in Syrien" beschlossen. Den deutschen Wortlaut des Memorandums lesen Sie hier.



Jörg Haspel erläutert den langen Weg zum Welterbe


Anlässlich der Tagung "Eine Stadt müssen wir bauen, eine ganze Stadt!" - Die Künstlerkolonie Darmstadt auf der Mathildenhöhe (Darmstadt, 17.-19. April 2016) äußerte sich der Präsident von ICOMOS Deutschland, Prof. Dr. Jörg Haspel, in einem Interview des Darmstädter Echo zu grundsätzlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Welterbe und erläuterte das aufwendige Antragsverfahren, das der Aufnahme in die Welterbeliste vorausgeht. Lesen Sie das Interview hier.



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