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Aktuell

Bulletin



Buzludzha Monument in Bulgarien erhält Zuschuss von der Getty Foundation


Das Buzludzha Monument wurde im Juli 2019 in das Programm „Keeping it Modern“ der Getty Foundation mit Sitz in Los Angeles aufgenommen. Es stehen nun ICOMOS Deutschland und beteiligten Partnern Gelder für die Ausarbeitung eines Denkmalpflege- und Managementplans zur Verfügung. Ziel des Projektes ist es, die Nutzungsmöglichkeiten des Denkmals zu ermitteln, um Buzludzha als Kulturerbe wiederzubeleben. Das interdisziplinäre Projektteam setzt sich aus internationalen Experten zusammen.
Das Buzludzha Monument in Zentralbulgarien wurde 1981 von Georgi Stoilov errichtet. Es diente als nationaler Repräsentationsbau, der aus Mitteln der bulgarischen Bevölkerung selbst finanziert wurde. Mit Auflösung der kommunistischen Regierung Bulgariens 1989 wurde das Buzludzha-Monument geschlossen; seitdem verfällt es zunehmend.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage und den Links:
www.buzludzha-monument.com
https://www.getty.edu/foundation/initiatives/current/keeping_it_modern/grants_awarded_2019.html
 



ICOMOS trauert um seinen langjährigen Präsidenten Michael Petzet (1933-2019)


Am Mittwoch, den 29. Mai 2019 starb unerwartet der langjährige Präsident des Deutschen Nationalkomitees des Internationalen Denkmalrats (ICOMOS)  und frühere Präsident von ICOMOS International, Prof. Dr. Michael Petzet. 
Petzet wurde 1974 zum Bayerischen Generalkonservator ernannt, ein Amt, das er bis 1999 ausübte. Von 1988 bis 2012 war er Präsident des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS und von 1999 bis 2008 Internationaler Präsident von ICOMOS.
Mit seinen zahlreichen Schriften und Vorträgen hat sich Petzet um die Prinzipienbildung der zeitgenössischen Denkmalpflege weltweit große Verdienste erworben. Als international anerkannter Experte in Welterbethemen war er ein gefragter Berater und Gutachter der UNESCO. Er gilt als Vordenker des präventiven Welterbemonitorings zur Vermeidung von Denkmalkonflikten und hat die ICOMOS-Reihe der Weltschadensberichte „Heritage at Risk“ begründet.
Für sein Lebenswerk wurde Petzet 2013 mit dem Karl-Friedrich-Schinkel-Ring des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz ausgezeichnet. 
ICOMOS Deutschland wird seinem Ehrenpräsidenten stets ein ehrendes Andenken bewahren.



29. Juni 2018 -- Offener Brief von ICOMOS DE und BHU an Hamburgs Ersten Bürgermeister


Nach zwei offenen Briefen 2015 haben sich die Präsidentin des BHU und der Präsident von ICOMOS Deutschland am 29. Juni 2018 erneut an Hamburgs Ersten Bürgermeister gewandt, um ihrer Sorge Ausdruck zu verleihen, dass der zur Pufferzone gehörende und unter Denkmalschutz stehende City-Hof bald zum Abriss freigegeben werden könnte.
Lesen Sie den Offenen Brief hier.

Foto: Wikipedia, Uwe Rohwedder
 



1. Juli 2017 -- ICOMOS Deutschland ist Mitzeichner der 15 Thesen zur kulturellen Integration


Am 1. Juli 2017 hat der Vorstand von ICOMOS Deutschland beschlossen, die 15 Thesen für Zusammenhalt in Vielfalt der Initiative kulturelle Integration mitzuzeichnen.
Genauere Informationen zu dieser Initiative finden Sie hier.
 
 



Offener Brief zur Gefährdung der Fabrik "Rote Fahne" in St. Petersburg


In einem gemeinsamen offenen Brief geben Experten von ICOMOS Russland und ICOMOS Deutschland ihrer Sorge um die Fabrikanlage "Rote Fahne" von Erich Mendelsohn in St. Petersburg Ausdruck. Sie sehen die bedeutende Anlage der Moderne in ihrer Bausubstanz wie auch in ihrer visuellen Integrität gefährdet. Lesen Sie den offenen Brief hier. (Bildquelle: pinterest.com)



Juli 2016 - ICOMOS Deutschland beschließt Syrien-Memorandum


Das deutsche Nationalkomitee von ICOMOS hat auf seiner Vorstandssitzung am 22./23. Juli 2016 im Auftrag der Jahresmitgliederversammlung am 28. November 2015 das Memorandum "Für die Sicherung und Erhaltung der Kulturstätten in Syrien" beschlossen. Den deutschen Wortlaut des Memorandums lesen Sie hier.



Jörg Haspel erläutert den langen Weg zum Welterbe


Anlässlich der Tagung "Eine Stadt müssen wir bauen, eine ganze Stadt!" - Die Künstlerkolonie Darmstadt auf der Mathildenhöhe (Darmstadt, 17.-19. April 2016) äußerte sich der Präsident von ICOMOS Deutschland, Prof. Dr. Jörg Haspel, in einem Interview des Darmstädter Echo zu grundsätzlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Welterbe und erläuterte das aufwendige Antragsverfahren, das der Aufnahme in die Welterbeliste vorausgeht. Lesen Sie das Interview hier.



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