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Aktuell



Stellungnahme von ICOMOS DE zum Projekt des Industrieparks Oberelbe


Lesen Sie die Stellungnahme vom Juli 2022 zum Industriepark und den Auswirkungen auf den Barockgarten Großsedlitz hier.

(Foto: www.fotocommunity.de)



15. September 2022, Zoom-Konferenz: Herausforderung für Klimawissenschaft und Denkmalpflege – Auswertung des internationalen Expert:innentreffens im Dezember 2021 von UNESCO-ICOMOS-IPCC für Deutschland


Ziel des Events: Die diesjährige Folgeveranstaltung des deutschen Experten-Workshops zur Unterstützung des UNESCO-ICOMOS-IPCC-Treffens zu Kultur, Kulturerbe und Klimawandel hat zum Ziel, Klima- und Kulturerbe-Expert:innen aus mehreren deutschen Forschungseinrichtungen zusammenzubringen. Das Treffen soll einen Überblick über die drei in Auftrag gegebenen White Papers des International Co-Sponsored Meeting on Culture, Heritage, and Climate Change (ICSM CHC) geben, das im Dezember 2021 stattgefunden hat. Diese Papiere sammeln den aktuellen Wissensstand über Kulturerbe und Klimawandel in Bezug auf Wissenssysteme, Auswirkungen und Lösungen. Durch die Präsentation dieser Ergebnisse soll aufgezeigt werden, wie diese Erkenntnisse für den deutschsprachigen Raum von Bedeutung sein könnten.

Anmeldung: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZAkcuiurD0rHNHQ6LukN8-RVx6Yj38KHnXI
Lesen Sie das Programm hier.

Lesen Sie vorbereitend zu diesem Themenbereich auch die Besprechung der DNK-Tagung ‚Denkmalschutz ist aktiver Klimaschutz‘ vom 2./3. Juni 2022.



24. November 2022, Leipzig -- Save the Date: Welt.Erbe.Klima – Welterbestätten und ihr Beitrag zu einer klimabewussten nachhaltigen Entwicklung


Die Tagung widmet sich der Aufdeckung von Synergien zwischen den Klimaschutzzielen der jungen Generation und den Welterbestätten, um Welterbe gemeinsam mit der jungen Generation in die Zukunft zu denken sowie gemeinsam Projektideen für eine nachhaltige, klimabewusste Entwicklung zu konzipieren.

(Foto: Reconstruction of a historic park & climate resilience strategies, WHS Muskauer Park/Park Mużakowski [Copyright European Heritage Volunteers, Projekt 2022])
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25. November 2022, Leipzig -- Save the Date: Baudenkmale in Konflikten und Katastrophen – Prävention/Intervention/Nachsorge


Eine Tagung von ICOMOS Deutschland in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Deutschen Archäologischen Institut und Blue Shield Germany

(Foto:  EU experts assessing cultural heritage sites' destruction in Mexico, 2017, © EU/ECHO) ... mehr



Monumenta V: Das Erbe als Basis der Baukultur


Bern 2022
Die Davos Declaration (Erklärung von Davos), die unter Mitwirkung von ICOMOS im Europäischen Kulturerbejahr  2018 anlässlich des Weltwirtschaftsforums von Davos verabschiedet wurde, versteht Bauen als Kultur und definiert  «Baukultur» als Summe aller menschlichen Tätigkeiten, welche die gebaute Umwelt erhalten und gestalten. Dieser MONUMENTA-Band befasst sich eingehend mit dem Stellenwert des kulturellen Erbes als Beitrag zur «hohen Baukultur» und lotet die Möglichkeiten aus, welchen Beitrag Denkmale und Denkmalpflege dazu leisten können. Die vorliegenden Aufsätze gehen auf unterschiedliche Weise auf dieses Spannungsfeld zwischen Erhalten des kulturellen Erbes, zeitgenössischem Entwickeln und Gestalten und dem gesellschaftlichen Impact ein und setzen sich mit der Kohärenz der unterschiedlichen Anliegen und Partner auseinander.



Europas Kulturerbe und kulturelle Vielfalt fördern. Wer? Wie? Mit wem? / Promoting Europe's Cultural Heritage and Cultural Diversity. Who? How? With Whom?


Der Band beinhaltet die Ergebnisse eines internationelen Expertenhearings vom Juli 2020, das europäische Förderprogramme und Förderkriterien zur Diskussion stellte mit dem Ziel, dem kulturellen Erbe einen höheren Stellenwert in Europa einzuräumen. Im hinteren Teil der Publikation auch enthalten die Ende 2020 international überarbeiteten und nochmals in der deutschen Fassung ergänzten „Europäischen Qualitätsgrundsätze für EU-finanzierte Maßnahmen und ihre potenziellen Auswirkungen auf das Kulturerbe“.

Die PDF dazu ist hier abrufbar.



ICOMOS.DE trauert um Michael Jansen


29. Januar 1947  - 13. Juli 2022
Zum völlig unerwarteten Tod von Michael Jansen auf einer Reise in Usbekistan sprechen wir der Familie und den Freunden von Michael Jansen unser tiefes Beileid aus und werden uns dankbar an seinen unermüdlichen Einsatz für den Schutz des kulturellen Erbes erinnern, durch den er sein umfangreiches Wissen und seine Leidenschaft für das Erbe mit der ganzen Welt teilte.
(Foto: Dombauhütte Aachen) ... mehr



ICOMOS.DE trauert um Stefan Winghart


23. Februar 1952 – 30. Mai 2022
Mit Stefan Winghart werden wir einen liebenswürdigen und freundlichen, von hoher Fachkompetenz geprägten Kollegen in Erinnerung behalten. Unser tiefes Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden.
(Foto: Axel Hindemith, Wikimedia)
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ICOMOS.DE trauert um Barbara Precht-von Taboritzki


2. Juni 1940 – 16. Januar 2022
Mit Barbara Precht-von Taboritzki, seit 1991 Mitglied des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS, haben wir eine langjährig aktive und äußerst engagierte Mitstreiterin für die Sache des gebauten Kulturerbes verloren. Wir werden sie sehr vermissen, ihr guter Rat und ihre freundschaftliche Kollegialität werden uns fehlen. Sie wird uns als bis zuletzt im besten Sinne neugierige Kollegin und als liebevoller und stets anregender Mensch in Erinnerung bleiben. Ihrer Familie und ihren Freunden gilt unser tiefes Beileid.
(Foto: privat) ... mehr



Abschließender Report des Workshops "Denkmalschutz und Klimawandel" und Aufruf


Sie finden hier den von Constanze Fuhrmann (DBU), Dorothee Boesler (ICOMOS) und Joerg Haspel (ICOMOS) unter Mithilfe von Dörthe Hellmuth, Franziska Lang und Bernd Vollmar (alle ICOMOS) erstellten Bericht zum Workshop "Denkmalschutz und Klimawandel" vom 9. Juli 2021. Die Ergebnisse des Workshops lagen in einer englischsprachigen Vorfassung auch den Teilnehmern des "ICOMOS-IPCC-UNESCO Co-Sponsored Meetings" Mitte Dezember 2021 vor. 

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Videomitschnitte der Tagung "Sein oder Nichtsein. Historische Theaterbauten: Nutzung und Modernisierung"


Die bei der Tagung am 16. und 17. September 2021 gehaltenen Referate sowie die abschließende Diskussion sind nun als Videomitschnitte abrufbar. ... mehr



Stellungnahmen von ICOMOS Deutschland zur Renovierungswelle der Europäischen Kommission


With the communication "A Renovation Wave for Europe - greening our buildings, creating jobs, improving lives", the European Commission presented on 14 October 2020 a strategy under the European Green Deal to trigger a renovation wave for Europe.
ICOMOS Germany has prepared two statements for the two open consultations, which it intends to send to the Commission.   ... mehr



Videomitschnitte der Tagung "Water Heritage - a Source of Knowledge for Sustainable Development"


Die Videomitschnitte der Tagung liegen nun in orginaler englischer und übersetzter französischer Fassung vor.

 



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ICOMOS-Rundbrief 2/2021


Der zweite Rundbrief des Jahres benennt vor allem zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten der letzten Monate, bietet aber auch einen Ausblick auf noch Anstehendes in diesem zu Ende gehenden Jahr.
Lesen Sie mehr.



15. Oktober 2021 -- #DBUdigital Online-Salon "Kulturerbe und Klimawandel - wo stehen wir?"


Am 15.10.2021 von 13:30-15:00 veranstaltet die DBU einen Online-Salon zum Thema Kulturerbe und Klimawandel.
Näheres dazu finden Sie über folgenden Link: https://www.dbu.de/550artikel39162_2440.html
 



Stellungnahmen von ICOMOS.DE zu NRW DSchG


ICOMOS Deutschland hat zweifach Stellung bezogen zum Entwurf eines Gesetzes zur Neufassung für ein nordrhein-westfälisches Denkmalschutzgesetz vom 2. März 2021, Vorlage 17/4761.
- Lesen Sie zum einen den Brief von ICOMOS vom 11. Mai 2021 an Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hier.
- Des Weiteren finden Sie hier die Stellungnahme von ICOMOS an den Präsidenten des Landtages NRW vom 8.3.2022
- Hier auch die Stellungnahmen des Denkmalschutz-Bündnisses NRW.



ICOMOS Israel und ICOMOS DE plädieren für Erhalt der Roten Fahne-Fabrik in St. Petersburg


ICOMOS Israel und ICOMOS Deutschland plädieren gemeinsam für einen vollständigen Erhalt der sog. Red Banner Factory in St. Petersburg, die in wesentlichen Teilen auf einen Entwurf von Erich Mendelsohn zurückgeht und derzeit von Teilabriss bedroht ist.
Dazu haben sie sich mit einem Brief an den Außenminister und die Kulturministerin der Russischen Föderation gewandt.
Lesen Sie den Brief hier.
(Foto: S. Gorbatenko)



ICOMOS DE und TICCIH Deutschland fordern sorgsamen Umgang mit Gasometer in Berlin-Schöneberg


Am 1. Juni 2021 will das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Beschluss zum Bebauungsplan 7-29 fassen, der vorsieht, das Innere des Schöneberger Gasometers bis in den letzten Ring hinein mit Büros zu bebauen.
In einem offenen Brief an die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg haben sich ICOMOS Deutschland e.V. (Internationaler Denkmalrat) und TICCIH Deutschland (Internationales Komitee zur Erhaltung des industriellen Erbes) gegen die derzeit geplante umfängliche Bebauung des Gasometers ausgesprochen.
Diesen Brief finden Sie in der Anlage.
(Foto: Thomas Knoll) ... mehr



ICOMOS-Rundbrief 1/2021


Der erste Rundbrief des Jahres 2021 gibt vor allem einen Überblick über anstehende Veranstaltungen und Aktivitäten im laufenden Jahr, hoffentlich schon wieder unter "normaleren" Bedingungen.
Außerdem finden Sie dort Hinweise zu den Vorstandswahlen im Oktober.
Lesen Sie hier.



ICOMOS DE trauert um Matthias Exner


Das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS trauert um seinen Kollegen Dr. Matthias Exner, der am 21. Dezember 2020 im Alter von 63 Jahren gestorben ist. Wir verlieren mit ihm einen liebenswürdigen, den Menschen wie den Denkmalen zugewandten Kollegen, der sein umfangreiches Wissen und Können nicht nur in seiner hauptamtlichen Tätigkeit zur Geltung gebracht, sondern auch ehrenamtlich dem Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS zur Verfügung gestellt hat. Vor seiner Berufung an das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege war der in München mit einer Dissertation über die Ausmalung der Krypta von St. Maximin in Trier (1986) promovierte Kunsthistoriker als Wissenschaftlicher Sekretär in der Geschäftsstelle von ICOMOS Deutschland in München beschäftigt und betreute dort mehrere Publikationen von ICOMOS. Über dreißig Jahre war Matthias Exner im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ein geschätzter Mitarbeiter, zuletzt als stellvertretender Leiter der Abteilung Denkmalerfassung und Denkmalerforschung sowie Leiter des Referates Denkmalerfassung und Welterbe. Der Spezialist für mittelalterliche Wand- und Buchmalerei engagierte sich als Monitoring-Beauftragter von ICOMOS Deutschland seit 1994 für die Welterbestätte Kloster Lorsch und seit 2014 für die Welterbestätte Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey. Zahlreiche, auch im Namen von ICOMOS veranstaltete Tagungen und Publikationen zur Kunst des frühen und hohen Mittelalters wie zu den Wandmalereien von Müstair, Lorsch, Trier und Oberzell auf der Reichenau, zur Stuckplastik sowie zu Fragen karolingischer und ottonischer Buchmalerei weisen ihn als hochkompetenten Wissenschaftler aus, der sich auch in praktischen Fragen der Denkmalerhaltung, Konservierung und Restaurierung bestens auskannte und schon früh die Bedeutung der Auswirkungen des Klimas auf Kunstwerke erkannt hat. Eines seiner letzten fachöffentlichen Engagements war sein Vortrag über den Beitrag der Wandmalerei zum »Outstanding Universal Value« von Corvey auf der vom Erzbistum Paderborn, der Deutschen UNESCO-Kommission und ICOMOS Deutschland in Paderborn und Corvey ausgerichteten Tagung über neue Technologien zur Vermittlung von Welterbe im November 2019. Durch seine sachkundige Beratung der für die Welterbestätten Verantwortlichen hat er für die Erhaltung des Weltkulturerbes wichtige und wertvolle Beiträge geleistet. Für seine gewissenhafte ehrenamtliche Arbeit sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden Matthias Exner sehr vermissen, sein guter Rat und seine freundschaftliche Kollegialität werden uns fehlen.

Foto: Matthias Exner im Johannischor des Westwerks Corvey. Foto Kalle Noltenhans, 2019
 



Buzludzha Monument in Bulgarien erhält Zuschuss von der Getty Foundation


Das Buzludzha Monument wurde im Juli 2019 in das Programm „Keeping it Modern“ der Getty Foundation mit Sitz in Los Angeles aufgenommen. Es stehen nun ICOMOS Deutschland und beteiligten Partnern Gelder für die Ausarbeitung eines Denkmalpflege- und Managementplans zur Verfügung. Ziel des Projektes ist es, die Nutzungsmöglichkeiten des Denkmals zu ermitteln, um Buzludzha als Kulturerbe wiederzubeleben. Das interdisziplinäre Projektteam setzt sich aus internationalen Experten zusammen.
Das Buzludzha Monument in Zentralbulgarien wurde 1981 von Georgi Stoilov errichtet. Es diente als nationaler Repräsentationsbau, der aus Mitteln der bulgarischen Bevölkerung selbst finanziert wurde. Mit Auflösung der kommunistischen Regierung Bulgariens 1989 wurde das Buzludzha-Monument geschlossen; seitdem verfällt es zunehmend.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage und den Links:
www.buzludzha-monument.com
https://www.getty.edu/foundation/initiatives/current/keeping_it_modern/grants_awarded_2019.html
 



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