24. Juni, Online-Vortrag: German Colonial Architecture - From Contested History to Shared Built Heritage
Bauwerke aus der gewalttätigen Zeit des deutschen Kolonialismus (1884-1918) sind bis heute in Afrika, Asien und Ozeanien erhalten. In ihren unterschiedlichen Maßstäben - von einzelnen Bauwerken und städtebaulichen Ensembles, bis hin zu Kulturlandschaften und Infrastruktursystemen - haben sie sich in den heutigen unabhängigen Nationalstaaten nach und nach zu höchst ambivalenten Kulturerbestätten gewandelt.Die Veranstaltung vereint einen dreigliedrigen Ansatz, um die anhaltenden Herausforderungen in diesem Prozess anzugehen: wissenschaftliche Diskussion und Öffentlichkeitsarbeit, Bauforschung sowie architektonische Praxis. Auf der Grundlage einer gemeinsamen Konferenz im Jahr 2023 an der TU München und ihrer Open-Access-Publikation „Monuments and Sites de-colonial“ (2024) zielt sie zudem darauf ab, die ICOMOS-Deutschland-Arbeitsgruppe „Gemeinsames gebautes Kulturerbe“ wieder zu aktivieren.
Interessierte können an der englischsprachigen Veranstaltung einfach über den Link im angehängten Programmflyer teilnehmen, eine Anmeldung ist nicht notwendig.